In den letzten Wochen haben wir erklärt, wie jede:r Bürger:In den Preis für eine kWh reduzieren kann.
Für die meisten geht es jedoch noch günstiger. Wie? Indem man Strom einfach selbst erzeugt. In diesem Fall muss man ihn nicht einkaufen und jemand anderen dafür bezahlen.
Der Preis für Solarmodule ist in den letzten 10 Jahren um mehr als 80% gefallen. Der größte Kostenfaktor beim Kauf von Photovoltaik(PV)-Modulen sind mittlerweile mit Abstand die Lohnkosten des Installateurs. Daher sollte man idealerweise immer das gesamte Dach mit PV-Modulen ausstatten, um die Installationskosten definitiv nur einmalig zahlen zu müssen.
Die noch einfachere Methode ist ein sogenanntes Balkonkraftwerk. Dabei handelt es sich um einige wenige PV-Module, die keinen Installateur benötigen, sondern einfach per Stecker in die Steckdose gesteckt werden. In vielen Fällen kann solch ein Balkonkraftwerk von Frühling bis Herbst bereits mehr als 50% des Strombedarfs einer Wohnung decken.
So rechnet sich die Investition bereits innerhalb weniger Jahre.
Neben der klassischen Förderung von Solaranlagen für das Dach, gibt es mittlerweile auch für solche Stecker-Solar eine Förderung von der Stadt Walldorf, was die Kosten für Walldorfer:Innen auf bis zu 50% der Anschaffungskosten reduziert.
Wer außerdem auch in den Abend- und Nachtstunden seinen eigens-produzierten Strom verbrauchen möchte, sollte sich einen Heimbatteriespeicher dazu kaufen. Sogar für die erwähnten Balkonkraftwerke ist dies mittlerweile fast Standard und kann selbst bei jedem Discounter mitbestellt werden.
Insgesamt gibt es in Walldorf bereits mehr als 1200 solch installierter Batterien, davon mehr als 300 Batterien für Balkonkraftwerke. Ein weiterer Beweis dafür, dass solche Systeme sich lohnen!
Bei allgemeinen Fragen wenden Sie sich gern jederzeit an uns, oder an die Stadt, wenn es um die Förderprogramme geht.
Quellen:
https://echtsolar.de/preisentwicklung-solarmodule/
https://www.walldorf.de/nachhaltigkeit/spalte-3/foerderprogramme/alle-foerderprogramme

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